Berufsfeuerwehrtag 2014

Am 13.09.2013 war es wieder soweit: Der Berufsfeuerwehrtag stand an. In einem 24-stündigen Übungs- und Ausbildungsdienst durften sich die Jugendlichen der Helsaer Jugendfeuerwehr wie echte Berufsfeuerwehrleute fühlen. 

Begonnen wurde ganz traditionell, wie In jedem Jahr. Um 9 Uhr wurde zum Dienstantritt in der Fahrzeughalle angetreten. Dabei wurden die 17 Jugendlichen und 9 Betreuer auf die Fahrzeuge aufgeteilt, mit denen Sie in den nächsten 24 Stunden einsatzbereit sein mussten. Wer Einsätze abarbeiten will, der muss seine Fahrzeugbeladung kennen, deshalb ging es direkt zur Fahrzeugkunde über. Doch kaum waren die Rolladen der Geräteräume geöffnet, erklang auch schon zum ersten Mal der Alarmton im Feuerwehrhaus. „Achtung, Achtung! Alarmierung“, begann die Durchsage. Es ging zu einem überlaufendem Wasserbehälter ins Helsaer Schwimmbad. Nach weiteren zwei Einsätzen folgte dann das gemeinsame Mittagessen italienischer Art.

Direkt im Anschluss konnten die Jugendlichen bei drei Brandeinsätzen ihr Können unter Beweis stellen. So ging es zunächst zu einem brennenden Kleidercontainer, danach zu einem Böschungsbrand und anschließend zur Grundschule Helsa.

Da wir gerade in der Örtlichkeit waren, nutzen wir diesen „Zufall“ für den gemeinsamen Dienstsport. Allerdings wurde auch dieses Vergnügen jäh durch einen umgestürzten Baum unterbrochen.

Nachdem wir einen Gefahrgutunfall am neuen Friedhof in Helsa abgearbeitet hatten, konnten wir dann auch zum Abendessen übergehen.

Im Folgenden begaben wir uns auf die Suche nach drei vermissten Jugendlichen, die zuletzt im Waldgebiet in Höhe des Parkplatzes Lappenloch gesichtet worden waren. Auch hier konnten wir den Einsatz zur vollsten Zufriedenheit abarbeiten, sodass die Jugendlichen in die Obhut ihres Vaters übergeben werden konnten.


Zurück in der Wehr wurden nun die Schlaflager hergerichtet, doch kaum hatten es sich die Jugendlichen in ihren Schlafsäcken gemütlich gemacht, wurde zu um Mitternacht dann der wohl größte Einsatz alarmiert. „Ein Gebäude im Vollbrand!“, hieß es. Im Sportplatz stand ein kleines Holzhaus besonders eindrucksvoll in Flammen, doch die Nachwuchslöscher bekämpften den Brand wie die ‚Großen‘ und hatten das Feuer umgehend unter Kontrolle.

Am frühen Sonntagmorgen wurde dann zum letzten Mal an diesem Wochenende alarmiert. Eine Ölspur riss die Jugendlichen aus dem Schlaf.

Nach dem Frühstück wurden dann gemeinsam das Feuerwehrhaus und die Fahrzeuge gereinigt, auch das gehört zu so einem Berufsfeuerwehrtag. Als alles wieder sauber war konnte dann alle nach Hause und hatten sicherlich viel zu erzählen von einem ereignisreichen 24-Stunden Dienst.



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Kreiszeltlager 2014
Zirkeltraining Kreisjugendfeuerwehr 2014